Aszendent berechnen

Der Aszendent ist der Punkt des Tierkreises, der im Augenblick deiner Geburt am östlichen Horizont aufstieg. Gib Geburtsdatum, Uhrzeit und Ort ein, und der Rechner nennt Zeichen und Grad, dazu dein Mond- und Sonnenzeichen.

Ort nicht in der Liste? Koordinaten von Hand eingeben

Breite und Länge findest du zum Beispiel in einer Kartenanwendung. Die Zeitzone ist der Name aus der Zeitzonen-Datenbank (Europe/Berlin) oder die Verschiebung zu UTC zur Geburtszeit (+1).

Mit dem Namen der Zone stellen wir Sommer- und Winterzeit selbst ein; mit einer Zahl rechnen wir genau mit dieser Verschiebung.

Kostenlos, ohne Anmeldung. Die Rechnung läuft in deinem Browser: keine Daten verlassen dein Gerät.

  1. 01Ort in Worten: „Mailand“, „Wien“ oder „Bad Tölz“, ohne Koordinaten.
  2. 02Historische Sommerzeit nach der IANA-Zeitzonendatenbank, automatisch.
  3. 03Grad und Bogenminute, dazu Mond- und Sonnenzeichen.
  4. 04Kein Konto, keine E-Mail, keine Geburtsdaten auf einem Server.
♈︎♉︎♊︎♋︎♌︎♍︎♎︎♏︎♐︎♑︎♒︎♓︎HimmelsmitteHorizontAC Löwe 10° 59′
Der Aszendent liegt dort, wo der Tierkreis den östlichen Horizont schneidet. Im Horoskop liegt der Osten links. Beispiel: Mailand, 15.03.1985, 14:30 Uhr.
  1. 01Ort in Worten: „Mailand“, „Wien“ oder „Bad Tölz“, ohne Koordinaten.
  2. 02Historische Sommerzeit nach der IANA-Zeitzonendatenbank, automatisch.
  3. 03Grad und Bogenminute, dazu Mond- und Sonnenzeichen.
  4. 04Kein Konto, keine E-Mail, keine Geburtsdaten auf einem Server.

Was am Osthorizont aufgeht

Die Sonne, der Mond und die Planeten bewegen sich, von der Erde aus gesehen, auf einem schmalen Band am Himmel: der Ekliptik. Die Astrologie teilt dieses Band in zwölf gleich große Abschnitte von je 30 Grad, die Tierkreiszeichen. Weil sich die Erde einmal am Tag um sich selbst dreht, wandert das ganze Band über den Himmel. Im Osten taucht ständig ein neues Stück davon über dem Horizont auf, im Westen verschwindet eines.

Der Aszendent ist genau der Schnittpunkt von Ekliptik und östlichem Horizont, für einen bestimmten Moment an einem bestimmten Ort. Die astrologische Tradition liest daraus, wie ein Mensch nach außen auftritt und wie er Neues angeht; das Sonnenzeichen, das die meisten als „Sternzeichen“ kennen, steht dort eher für den inneren Kern. Ob man dieser Deutung folgt, ist eine Frage der Überzeugung. Die Position selbst ist reine Astronomie und lässt sich auf Bruchteile eines Grades bestimmen.

Oft liest man, der Aszendent wechsle alle zwei Stunden. Als Durchschnitt stimmt das: zwölf Zeichen in knapp 24 Stunden. Tatsächlich steigen die Zeichen aber sehr ungleich schnell auf, weil die Ekliptik schräg zum Himmelsäquator liegt. In Berlin braucht der Widder nur rund 50 Minuten, Jungfrau und Waage dagegen fast drei Stunden. Über den ganzen Tag gerechnet kommen Jungfrau und Waage als Aszendent in Mitteleuropa deshalb mehr als dreimal so oft vor wie Widder oder Fische. Was die Tradition mit jedem der zwölf Zeichen verbindet, steht in der Übersicht der Aszendenten.

Warum Uhrzeit und Geburtsort den Ausschlag geben

Das Datum allein reicht für das Sonnenzeichen, für den Aszendenten nicht. Er dreht sich in einem Tag einmal durch den ganzen Tierkreis, also im Schnitt um ein Grad alle vier Minuten. In mittleren Breiten, etwa auf 45 Grad Nord, verschiebt eine Minute Abweichung bei der Geburtszeit den Aszendenten um 0,2 bis 0,5 Grad. Eine Viertelstunde kann ihn also über eine Zeichengrenze tragen, wenn er knapp davor liegt.

Der Ort wirkt auf zwei Arten. Seine geografische Länge bestimmt, welcher Teil des Himmels gerade im Süden steht: Zwischen Aachen und Görlitz liegen fast neun Längengrade, und dieselbe Uhrzeit entspricht dort einem um mehr als eine halbe Stunde verschiedenen Sternenhimmel. Die geografische Breite bestimmt, wie steil die Ekliptik den Horizont schneidet, und damit, wie schnell die Zeichen aufsteigen. Je weiter nördlich, desto größer werden die Unterschiede.

Ab 60 Grad Breite, etwa in Helsinki oder Bergen, zeigt der Rechner einen Hinweis, weil sich der Aszendent dort zeitweise sehr schnell bewegt. Jenseits von 66 Grad, nahe dem Polarkreis, gibt er bewusst kein Zeichen aus: Dort springt der Aszendent in wenigen Minuten über mehrere Zeichen oder steht fast still, und jede Angabe wäre Zufall. Den Ort tippst du einfach als Namen ein, Koordinaten brauchst du nicht. Fehlt ein kleiner Ort in der Liste, nimm die nächste größere Stadt, solange sie nicht weit entfernt liegt, oder trage Breite, Länge und Zeitzone im erweiterten Modus selbst ein.

So liest du das Ergebnis

Ganz oben steht das Zeichen, darunter der Grad innerhalb des Zeichens, etwa „Löwe 10° 59′“. Jedes Zeichen reicht von 0° bis knapp 30°. Ein Wert wie 1° oder 28° heißt: Das Zeichen hatte gerade erst begonnen oder ging gerade zu Ende. In diesem Fall lohnt ein zweiter Blick auf die Geburtszeit, denn schon wenige Minuten Unterschied ergäben das Nachbarzeichen.

  • Aszendent: Zeichen sowie Grad und Bogenminute am östlichen Horizont.
  • Mondzeichen: das Zeichen, in dem der Mond zur Geburt stand. Er durchläuft eines in gut zwei Tagen, die Uhrzeit spielt also nur an Wechseltagen eine Rolle.
  • Sonnenzeichen: aus der tatsächlichen Sonnenposition gerechnet, nicht aus einer Datumstabelle. Wer an einem Grenztag geboren ist, erfährt so, auf welcher Seite er liegt.

Die Grafik zeigt den Tierkreis als Rad mit dem Horizont als waagerechter Linie; wie in Horoskopen üblich, liegt der Osten links. Unter dem Ergebnis kannst du den Rechenweg aufklappen: die verwendete Weltzeit (UTC), die angewandte Zeitverschiebung, die Koordinaten des Orts und die lokale Sternzeit. Die Zeitverschiebung lässt sich dort von Hand ändern, falls du es besser weißt als die Zeitzonendatenbank. Was hinter diesen Zwischenwerten steckt, erklärt die Rechnung Schritt für Schritt.

Wenn du deine Geburtszeit nicht kennst

Ohne Uhrzeit lässt sich kein Aszendent seriös angeben, und der Rechner erfindet auch keinen. Kreuzt du „Ich kenne meine Geburtszeit nicht“ an, erhältst du das Sonnenzeichen und das Mondzeichen. Wechselte der Mond an deinem Geburtstag das Zeichen, nennt der Rechner beide möglichen Mondzeichen und die Uhrzeit des Wechsels, statt einfach eines davon auszuwählen.

Die genaue Zeit findet sich oft in Unterlagen, an die man nicht sofort denkt. In Deutschland hält das Geburtenregister Stunde und Minute der Geburt fest; eine Geburtsurkunde, die sie ebenfalls nennt, oder einen Registerauszug bekommst du beim Standesamt des Geburtsorts. Auch Babyalben, Geburtsanzeigen und Krankenhausunterlagen nennen sie häufig. Eine „ungefähre“ Erinnerung der Eltern ist besser als nichts, aber gib in diesem Fall mehrere Zeiten ein und sieh nach, ob das Zeichen stabil bleibt.

Ein Sonderfall ist die Nacht der Zeitumstellung im Herbst: Eine Uhrzeit wie 2:30 gab es dann zweimal. Der Rechner zeigt in diesem Fall beide Aszendenten, einmal für die Sommerzeit, einmal für die Normalzeit. Im Frühjahr dagegen wurde eine Stunde übersprungen; liegt deine Eingabe darin, schlägt er die nächste gültige Uhrzeit vor.

Sommerzeit früherer Jahrzehnte: automatisch berücksichtigt

Für die Rechnung zählt die Weltzeit, nicht die Uhrzeit auf der Geburtsurkunde. Dazwischen liegt die Zeitverschiebung, die sich im Lauf der Geschichte oft geändert hat. Viele Rechner verlangen, dass man sie selbst einträgt, und gerade bei älteren Geburten liegt man dabei leicht eine Stunde daneben. Hier ermittelt der Browser sie aus der internationalen Zeitzonendatenbank, passend zu Ort und Datum.

Ein Beispiel, das viele überrascht: Von 1950 bis 1979 gab es weder in der Bundesrepublik noch in der DDR eine Sommerzeit. Eingeführt wurde sie in beiden Staaten wieder am 6. April 1980. Wer im Juli 1975 in Leipzig oder Stuttgart geboren ist, wurde also nach MEZ geboren, nicht nach Sommerzeit. Unsicher bleiben die Jahre 1945 bis 1949, in denen die Besatzungszonen eigene Regeln hatten und die Quellen sich in Einzelheiten widersprechen; vor 1900 galt vielerorts noch die mittlere Ortszeit. Wie wir mit diesen Grenzfällen umgehen, beschreibt die Seite Methode und Quellen.

Deine Geburtsdaten bleiben auf deinem Gerät

Datum, Uhrzeit und Ort der Geburt sind persönliche Daten. Deshalb läuft die gesamte Rechnung in deinem Browser: Beim Klick auf „Aszendent berechnen“ wird nichts an einen Server geschickt. Geladen wird nur einmal die Ortsliste, sobald du ins Feld „Geburtsort“ tippst; welchen Ort du wählst, erfährt niemand.

Du brauchst kein Konto und keine E-Mail-Adresse. Willst du dein Ergebnis teilen, erzeugt der Rechner einen Link, der die Angaben hinter dem Zeichen # trägt; dieser Teil einer Adresse wird von Browsern nie an den Server übertragen. Unsere Besucherstatistik arbeitet ohne Cookies: Sie zählt aufgerufene Seiten, ohne den Teil hinter dem #, und einige Ereignisse ohne Inhalt, etwa dass eine Berechnung stattgefunden hat, nie aber Datum, Uhrzeit oder Ort.

Und jetzt?

Häufige Fragen

Wie kann ich meinen Aszendenten und mein Mondzeichen kostenlos berechnen?

Mit dem Rechner oben auf dieser Seite: Geburtsdatum, Uhrzeit und Ort eingeben, auf „Aszendent berechnen“ tippen. Du siehst sofort den Aszendenten mit Grad und Bogenminute, dazu Mond- und Sonnenzeichen. Es gibt kein Konto, keine E-Mail-Abfrage und keine kostenpflichtige Auswertung danach. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser.

Wie berechnet man den Aszendenten eines Partners?

Genau wie den eigenen: Du brauchst Geburtsdatum, Geburtsort und eine möglichst minutengenaue Geburtszeit deines Partners oder deiner Partnerin. Ohne die Uhrzeit lässt sich kein verlässlicher Aszendent bestimmen. Frag am besten direkt nach oder nach der Geburtsurkunde, statt die Zeit zu schätzen. Die Eingaben verlassen auch hier dein Gerät nicht.

Wie kann ich mein Sonnenzeichen berechnen?

Für das Sonnenzeichen genügt meist das Geburtsdatum. Die üblichen Datumstabellen sind aber gerundet: Der Eintritt der Sonne in ein neues Zeichen fällt je nach Jahr auf unterschiedliche Tage und Uhrzeiten. Der Rechner bestimmt die tatsächliche Position der Sonne zu deinem Geburtszeitpunkt. Wer an einem Grenztag geboren ist, sollte daher auch die Uhrzeit eingeben.

Was ist das Aszendent-Sternzeichen?

Gemeint ist das Tierkreiszeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont aufstieg. Es ist nicht dasselbe wie das bekannte Sternzeichen, das sich aus der Stellung der Sonne ergibt. Zwei Menschen mit demselben Geburtstag haben meist dasselbe Sonnenzeichen, aber je nach Uhrzeit und Ort oft verschiedene Aszendenten.

Wie kann ich mein Horoskop kostenlos berechnen?

Ein vollständiges Geburtshoroskop umfasst alle Planeten, die Häuser und ihre Winkel zueinander. astrorizon rechnet bewusst nur die drei Werte, nach denen am häufigsten gefragt wird: Aszendent, Mond- und Sonnenzeichen, dafür kostenlos, ohne Anmeldung und mit offengelegtem Rechenweg. Für Häuser und Planeten brauchst du ein spezialisiertes Astrologieprogramm.